Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 29: Meine Nachbarinnen

Heidelberg wimmelt - Wimmelsuchtipp der Woche 29 - Meine Nachbarinnen - Mehr als nur eine Kaffeefahrt

Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 29 - Meine Nachbarinnen

Mehr als nur eine Kaffeefahrt

Eine Gruppe, die immer wieder in ‚Heidelberg wimmelt,’ erscheint, ist eine Gruppe reiselustige Frauen. Mit Stadtplan zur Hand, auch wenn alle Handys besitzen, erkunden sie die schönste Plätze Heidelbergs. Es sind meine Nachbarinnen.

Fest im Beruf oder schon in Rente, sie nehmen sich vor einmal im Jahr eine neue Stadt oder einen neuen Ort zu besuchen. Freitagnachmittags ab 14 Uhr geht es immer ab Braunschweig los. Die Reisen werden schon einige Monate im Voraus geplant, die Bahntickets als Gruppenkarte gebucht und ein kleines, 3 oder mehr Sterne Hotel ausgesucht. Sie wurde von der einen Nachbarin initiiert, um für Zusammenhalt in der Nachbarschaft und ein paar Tage ohne Ehemänner zu sorgen.

Ich bewundere meine fünf Nachbarinnen, die die Reiseplanung übernehmen. Auf ihrer Reisen besuchen sie ein Kleinkunst Kabarett, meist am zweiten Abend, weil am ersten Abend Anreise ist und bis die Gruppe zum Hotel kommt, eincheckt, auspackt und sich wieder im Lobby sammelt, sind ein paar Stunden schon rum. Wenn ich dabei bin, dauert es manchmal länger… Ich meine oft mehr Zeit zu haben als eigentlich abgesprochen. Fashionably Late. Was soll's? Es ist ja ein Miniurlaub.

Habt ihr schon mal eine Gruppenreise gemacht? Wie in diesen Reality-Sendungen kristallisieren sich die Gruppentypen aus. Es gibt die Gruppenführer, die genügsame Mitmacher, die Zusammenhälter, die Unentschiedenen und die Unruhestifter. (Ratet mal welchen Part ich übernehme).

Wir waren schon in Potsdam, in Bremen, in Berlin. Bei der diesjährige Reise war ich nicht dabei. Die Arbeit geht nun mal vor.

Am Bahnhof sind sie schon gut drauf. Meine Nachbarin, die in der Reihe hinter unserem Haus wohnt, verteilt im Zug kleine Sektfläschen, irgendjemand hat immer Chips oder einen anderen Snack dabei. Das muss frau, denn erfahrungsgemäß haben die Züge meist die eine oder andere Verspätung.

Es ist schön, zur Gruppe zu gehören, doch gleichzeitig bedeutet es für mich eine Überwindung. Ich muss gestehen, oh Wunder, dass ich eigentlich eine introvertierte EInzelgängerin bin. In kleinen 2er oder 3er Gruppen sozialisiere ich am besten, vor einer größeren Gruppe zu sprechen lässt mich auch aufleben, doch mich mit anderen über belanglose Themen zu unterhalten bringt mich über die Schwelle meiner Grenzen. Und vielleicht fahre ich deswegen gern mit.

Habt ihr schon mal eine Gruppenreise gemacht? Wie in diesen Reality-Sendungen kristallisieren sich die Gruppentypen aus. Es gibt die Gruppenführer, die genügsame Mitmacher, die Zusammenhälter, die Unentschiedenen und die Unruhestifter. (Ratet mal welchen Part ich übernehme).

Wenn ich auf Reisen gehe, besuche ich für mein Leben gern Museen und Gallerien. Ich setze mich gern hin, um etwas oder jemanden zu zeichnen. Und ich fahre keinen Bus, wenn es sich vermeiden lässt. Meine Nachbarinnen machen gerne Stadtrundfahrten im Bus. Mir wird es schon übel wenn ich an das auf- und ab Schaukeln denke. Dann entschuldige ich mich von der Gruppe und male, während alle die Rundfahrt machen und wir treffen uns hinterher auf Kaffee und Kuchen. Was macht ihr denn am liebsten, wenn ihr Kurzreisen macht? Erzähl mir davon in den Kommentaren.

Zwei aus der Gruppe nehmen stets wohlwollend die Vorschläge der Gruppe an. Sie wollen einfach eine schöne Reise erleben und ein bisschen Neues aufschnappen. Problematisch wird es erst wenn zwei Vorschläge auf dem Tisch stehen, wie etwa Museumsbesuch oder Shopping bei einem Kettenladen.

Nach Heidelberg sind meine Nachbarinnen in der Realität (außer einer) noch nicht gereist. Das müssen sie bzw. wir nachholen.

In Heidelberg gibt es einfach so viel zu sehen. Ich glaube, einem Schlossbesuch stünde der Reisegruppe nichts im Wege. Und eine Stadtrundfahrt im Cabriobus wäre das richtige für sie (wobei ich da wankelmutig werde, einerseits wird es mir beim Busfahren richtig schlecht, anderseits, es ist ein Cabriobus mit offenen Dach und es ja Heidelberg). Die Fußgängerzone hat ja nicht wenig anzubieten und auch tolle Cafés und Restaurants. Und es gibt auch die Schifffahrt am Neckar. Das habe ich vor zwei Jahren mit meinen Verwandten mitgemacht und fand die Rundreise überraschender Weise sehr entspannend und irgendwie 'romantisch' alle diese alte Burge aus der Ferne zu betrachten. Unten habe ich ein paar meiner Privatfotos eingesetzt. Ich finde die Strukturen der Sandsteine des Schlosses wunderschön und das Treiben auf dem Markt einfach faszinierend.

Mit so viel zu sehen, zu erleben, zu erkunden, zu schmecken, zu tun… wer würde sich nicht in Heidelberg wohlfühlen?

Falls ihr noch keine Reise nach Heidelberg gemacht habt, dann empfehle ich mein Buch, ‚Heidelberg wimmelt‘. Ihr könnt es als Reisevorbereitung durchstöbern oder einfach vom Sofa aus auf Entdeckungsreise durch mein Wimmelbuch gehen. das  ihr von eurem Liebingsbuchhändler, direkt vom  Silberburg-Verlag, oder von einer Onlinebuchhandlung eures Vertrauens bekommen könnt. Stellt euch Suchaufgaben, z.B. wer findet die Nachbarin, die sehr schöne Fotos macht?. Habt Ihr Fragen zu meinen Bildergeschichten? Stellt sie unten in den Kommentaren stellen. Ich beantworte eure Fragen gern.

Valentinstag naht

Wenn ihr ein Lieblingstier (oder Lieblingsperson) habt, das/die ihr zeichnen lassen wollt, nehmt Kontakt mit mir auf. Valentinstag ist bald und eine Illustration für eure/n Liebste/r ist garantiert ein schönes Geschenk. Schickt mir einfach eine Anfrage. Übrigens, ich zeichne auch Menschenporträts.

Bis nächste Woche!

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