Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 29: Meine Nachbarinnen

Heidelberg wimmelt - Wimmelsuchtipp der Woche 29 - Meine Nachbarinnen - Mehr als nur eine Kaffeefahrt

Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 29 - Meine Nachbarinnen

Mehr als nur eine Kaffeefahrt

Eine Gruppe, die immer wieder in ‚Heidelberg wimmelt,’ erscheint, ist eine Gruppe reiselustige Frauen. Mit Stadtplan zur Hand, auch wenn alle Handys besitzen, erkunden sie die schönste Plätze Heidelbergs. Es sind meine Nachbarinnen.

Fest im Beruf oder schon in Rente, sie nehmen sich vor einmal im Jahr eine neue Stadt oder einen neuen Ort zu besuchen. Freitagnachmittags ab 14 Uhr geht es immer ab Braunschweig los. Die Reisen werden schon einige Monate im Voraus geplant, die Bahntickets als Gruppenkarte gebucht und ein kleines, 3 oder mehr Sterne Hotel ausgesucht. Sie wurde von der einen Nachbarin initiiert, um für Zusammenhalt in der Nachbarschaft und ein paar Tage ohne Ehemänner zu sorgen.

Ich bewundere meine fünf Nachbarinnen, die die Reiseplanung übernehmen. Auf ihrer Reisen besuchen sie ein Kleinkunst Kabarett, meist am zweiten Abend, weil am ersten Abend Anreise ist und bis die Gruppe zum Hotel kommt, eincheckt, auspackt und sich wieder im Lobby sammelt, sind ein paar Stunden schon rum. Wenn ich dabei bin,

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Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 28 – Heidelbergs Wanderfalke

Heidelberg wimmelt - Wimmelsuchtipp der Woche 28 - Heidelbergs berühmte Wanderfalken über dem Heiliggeistkirche

Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 28 - Heidelbergs Wanderfalken

In Heidelberg hoch oben im Turm der Heiliggeistkirche leben Wanderfalken, die ich in meinem Weihnachtsmarkt Wimmelbild, mit Weihnachtsmützen versehen habe. Auf ihre Wanderfalken sind die Heidelberger stolz.

Stauferkaiser Friedrich II

Über die Kunst mit Vögel zu jagen, 1240, 2 Falkoner
Über die Kunst mit Vögel zu jagen, 1240, 2 Falkner

Historisch gesehen war die Falknerei schon immer eine edle Kunst. Der Stauferkaiser Friederich II hat sogar Buch darüber geführt. Die Falkenjagd sei eine Vorliebe von ihm und er betrieb sein Hobby fast als Wissenschaft. Er lud viele ägyptische und arabische Falkner auf seinen Hof, ließ arabische Jagdliteratur übersetzen und sammelte viele Werke über Vogelkunde.

Friederich selbst verfasste ein Buch namens ‚De arte venandi cum avibus‘ (Über die Kunst mit Vögel zu jagen), was später als Standardwerk für Zoologie im 13. Jahrhundert angesehen wurde, Dieses Werk war so wertvoll, dass die Handschriften sogar von der belagerten Stadt Parma geraubt wurden.

„Goosezilla“

Die Wanderfalken in Heidelberg haben es schwer sich fortzupflanzen, weil die Nilgänse, die in Heidelberg sich heimisch gemacht haben, oft den Nistkasten von den Falken anfliegen und die Falken verscheuchen. 

Doch in 2016 haben Wissenschaftler aus Bonn einen Smart-Nistkasten entwickelt, der mittels eines Bilderkennungsprograms den Nilgans mit Blitzlicht und Lärm verjagen soll. Leider stand nicht auf der ag-wanderfalken.de Seite 2016 ob der moderne Nistkasten erfolgreich war oder nicht. Diese fehlende Information ist fast wie ein Cliffhanger im Film, denn als ich auf der ag-wanderfalken.de Homepage war, gab es keinen weiterführenden Eintrag in dem Untermenü über wie es in 2017 weiterging.

Doch ein Hoffnungsschimmer habe ich entdeckt: Eine Aufnahme der Webkams vom 27.12. 2017. Der Falke sitzt allein und hört den Turmglocken am frühen Morgen zu.

Außerdem habe ich Herrn Gäng, der für die Website verantwortlich ist, gefragt. Er meinte, „Goosezilla“ wurde erfolgreich vertrieben. Ich denke, wir können uns alle darüber freuen. Die Wanderfalkenküken sind wirklich knüffig, wer kann da widerstehen? Dennoch bedeutet diese Ruhe vor dem Nilsgans keinen richtigen ‚Frieden‘ für die Brutvögel.

Wer kann solche niedliche Federknäueln widerstehen? Foto ©Hans Martin Gäng, Verein AG Wanderfalken Heidelberg, Foto vom Wanderfalken mit seinen Küken
Wer kann solche niedliche Federknäueln widerstehen?
Foto ©Hans Martin Gäng
Verein AG Wanderfalken Heidelberg

Der Verein Wanderfalken AG Heidelberg

Die Wanderfalken sind in Heidelberg heimisch und der Verein AG Wanderfalken Heidelberg unterstützt sie mit Nistkästen, nicht nur in der Heiliggeistkirche sondern überall in der Region. Diese Arbeit ist zeitaufwändig und bedeutet auch, dass der Verein Spenden benötigt um die Nistkästen in Ordnung zu halten. Die NABU Heidelberg nimmt Spenden hierfür an. Wenn Sie diesen edlen Vogel helfen wollen, der Heidelberg durch die Geschichte begleitet hat, besuchen Sie http://www.ag-wanderfalken.de. Dort finden Sie die Informationen über Spenden und über die Ausstellung von Spendenquittungen. Außerdem ist diese Website unheimlich faszinierend.

Genauso faszinierend sind die Geschichten in 'Heidelberg wimmelt', viele davon sind auf wahre Geschichten basiert. Geht auf Entdeckungsreise durch mein Wimmelbuch, ‘Heidelberg wimmelt’, das  ihr von eurem Liebingsbuchhändler, direkt vom  Silberburg-Verlag, oder von einer Onlinebuchhandlung eures Vertrauens bekommen könnt. Stellt euch Suchaufgaben, z.B. wer findet alle Nilgänse und wo? (Tipp, nicht an der Heiliggeistkirche). Ihr könnt auch Fragen zu den Bildergeschichten in den Kommentaren stellen. Ich beantworte sie gern.

Wenn ihr ein Lieblingstier habt, das ihr zeichnen lassen wollt, nehmt Kontakt mit mir auf. Valentinstag ist bald und eine Illustration für eure/n Liebste/r ist garantiert ein schönes Geschenk. Schickt mir einfach eine Anfrage. Übrigens, ich zeichne auch Menschenporträts.

Bis nächste Woche!

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Auch in Heidelberg wimmelt wimmelt es vor Hunden. Zwei kleine Hunden beschnuppern sich auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt.

Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 27 – Auf den Hund gekommen

"Heidelberg wimmelt" Wimmelsuchtipp der Woche 27 – Hunde in Heidelberg wimmelt Diese Illustrationsauschnitt zeigt zwei Hunde auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt, die sich beschnuppern

Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 27 – Auf den Hund gekommen

Die Weihnachtsferien sind fast vorbei, doch noch sind die Tage kurz und die Nächte dunkel. Auch wenn wir uns vornehmen im neuen Jahr mehr Sport zu treiben, öfters vom Sofa aufzustehen, die Dunkelheit wirkt wie ein Türwächter, der unseren inneren Schweinehund gegen uns aufhetzt. 

Hat man selbst einen Hund, muss man dem Untier – dem eigenen Schweinehund – die Stirn bieten. Auch wenn es regnet. Auch wenn es schneit, egal was für ein Wetter… wenn der Hund muss, muss er. Und dann schnappt sich Frauchen oder Herrchen die Leine, zieht sich

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Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 26 – Beim Weihnachtsmann

"Heidelberg wimmelt" Wimmelsuchtipp der Woche 25 – Das Christkind mit seinen Engel und einer besonderen Geigenspielerin auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt

Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 26 – Im Haus des Weihnachtsmannes

Überall auf der Welt begegnen Kinder den Weihnachtsmann – ob mit Ehrfurcht oder mit großer Freude – alle vertrauen ihm ihre Wünsche an. Ich vermute, das war bei euch auch so als ihr klein wart, insofern ihr Weihnachten gefeiert habt.

Noch erleben wir die 12 Tage der Weihnachtzeit, die am 06. Januar mit dem Besuch der Magi abschließen. Meine Familie ist evangelisch und die 12 Tage der Weihnachtszeit kenne ich nur aus dem englischen Lied "The Twelve Days of Christmas". Ihr kennt es sicherlich… am ersten Tag gab mir mein Liebster ein Rebhuhn in einem Birnbaum; am zweiten Tag zwei Turteltauben; am dritten Tag drei französische Hühner und so weiter bis der ganze Saal prall gefüllt mit Geschenke ist. Nun. Wer mich und meine Ornithophobie (Angst vor Vögel) kennt, kann sich sicherlich schon vorstellen, dass ein Geschenk von Flattervieh wirklich im wahren Leben nicht ganz das richtige für mich wäre. (Auch wenn ich für 'Heidelberg wimmelt' meine Angst überwinden musste)

Überall auf der Welt begegnen Kinder den Weihnachtsmann – ob mit Ehrfurcht oder mit Freude – alle vertrauen ihm ihre Wünsche an.

Häufig wünschen wir uns etwas zu Weihnachten, vor allem als Kinder, was gerade in der Werbung oder im Trend ist. Natürlich habe ich

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Wimmelsuchtipp der Woche 25 – Das Christkind und die Engelsgeige

"Heidelberg wimmelt" Wimmelsuchtipp der Woche 25 – Das Christkind mit seinen Engel und einer besonderen Geigenspielerin auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt

Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 25 – Das Christkind und eine besondere Geige

Auch in Heidelberg gibt es Engel, in weiß und gold gekleidet. Sie begleiten das Christkind, das traditionell zum ökumenischer Gottesdienst auf dem großen Marktplatz kommt um den Weihnachtsmarkt in Heidelberg zu eröffnen. 

Vor allem im Süddeutschland ist es das Christkind, das die Weihnachtsgeschenke zu den Kindern bringt. Meist ist es blond mit Engelslocken und goldenem Kleid.  Ursprünglich müssten die Kinder im 16. und 17. Jahrhundert erst ihre Katechismus aufsagen ehe sie ein Geschenk bekamen. Ich glaube später wurde dieser Brauch mit dem Aufsagen von Gedichten ausgetauscht, was mancher Orts noch praktiziert wird. Auch finde ich es hoch interessant, dass das Christkind hauptsächlich in katholisch geprägten Gebiete erscheint, wenn es eigentlich Martin Luther sei, der diese Figur als Geschenkbringer populär gemacht haben soll. Im protestantischen Norddeutschland kommt nämlich der Weihnachtsmann am Heiligen Abend. Aber vielleicht weil es so viele brave Kinder im Süddeutschland gibt, muss der Weihnachtsmann im kühleren Norden aushelfen. Diese Arbeitsverteilung bedeutet, dass unsere Kleinen zu Weihnachten nicht leer ausgehen. 

In meiner Illustration aus 'Heidelberg wimmelt' gibt es einen zusätzlichen Engel, der eigentlich nicht als Engel gezeichnet ist. Es ist ein junges Mädchen, das mit einem besonderen Geige abgebildet ist. Leena Harim habe ich auf dem Marktplatz kennen gelernt als ich Leute für mein Wimmelbuch, ‘Heidelberg wimmelt,’ skizziert habe. Sie erzählte mir von ihrer Geige, der ungefähr 250 Jahre alt ist und hat mir später sogar ein Foto von der Geige geschickt. Das Instrument hat eine wunderbare tiefe Farbe, wie Cognac, die im Licht changiert. Ich hoffe eines Tages die Leena in einem Konzert zu erleben. Ich bin mir sicher, dass ein Mädchen mit einer solchen wunderschönen, historischen Geige Melodien engelhaft spielt. Musik ist nicht nur eine Gabe, sie ist auch ein Geschenk.

Auflösung des Suchrätsels des Wimmelsuchtipp der Woche 24: Wie viele Weihnachtsmänner sind auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt in 'Heidelberg wimmelt'? Es sind drei auf dem Marktplatz, einen in der Hütte und fünf auf den Dächern. Und einer spielt Trompete und steht am Fenster im Rathaus. 

Am Sonntag habe ich ebenfalls ein Geschenk für meine Blogleser gepostet. Ein Freebie-Bastelset für leuchtende Engel. Es sind über 144 Kombinationen möglich. Wer keine Engel mag, kann einfach die Flügel weglassen. Wer mehr braucht, kann die Kleider kombinieren oder meine Schablone anwenden um eigene Figuren zu machen. Das Bastelset steht nur bis zum 31.12.2017 zum Download bereit, ist leicht und ziemlich schnell zu basteln, z.B. für den Festtisch oder für die Fensterbank. Und für vorausplanende Erzieher/innen und Grundschullehrer ist es ein schönes Projekt für die dunkle Jahreszeit.

Weihnachten naht. Auch hier im Norden habe ich erfahren, dass viele Erwachsene, die eine Verbindung zu Heidelberg haben, sich über ein Geschenk der besonderen Sorte freuen: Mein Wimmelbuch, ‘Heidelberg wimmelt’, das  ihr von eurem Liebingsbuchhändler, direkt vom  Silberburg-Verlag, oder von einer Onlinebuchhandlung eures Vertrauens bekommen könnt, ist wirklich ein schönes Geschenk zu Weihnachten. Die Kinder freuen sich sowieso über die Entdeckungsreise mit den Wandermäusen.

Da dieser voraussichtlich der letzte Wimmelsuchtipp-der-Woche-Post vor Weihnachten ist, möchte ich meinen Leser ein besinnliches Weihnachtsfest wünschen. Solltet ihr unterwegs sein, fahrt vorsichtig und kommt gut heim! Merry Christmas!

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Wenn die Engel singen. Ein leuchtender Engelschor zum Selberbasteln. Abgebildet sind 4 multikulturelle Engellaternen

Wenn die Engel singen

Wenn die Engel singen – Ein leuchtendes Bastelspaß für die Feiertage

Wenn die Engel singen

Ich weiß nicht, wie viele meiner Blogleser zur Weihnachtsmesse gehen oder jemals bei einer Weihnachtsmesse gewesen sind. Als ich im Kita-Alter war, ist meine Familie immer zur Frühmesse gegangen, als wir Schulkinder waren dann zur späten Mitternachtsmesse.

Als Kinder liebten wir die Messe, denn sie war, anders als die Sonntagsmessen, irgendwie magisch. Da war der riesige geschmückte Tanne hinter dem Altar. Als Kind habe ich mich immer gewundert, welche Spielzeuge in den riesigen Geschenkpaketen unterm Baum stecken. Aber das schönste für mich waren zwei Lieder, die wir jedes Jahr in diesem besonderen Gottesdienst gesungen haben. Das erste war „Angels we Have Heard on High“ mit seinem schwingenden Refrain ‘Gloria in Excelsis Deo’. Im Refrain wurde der Orgel immer lauter und bewegter. Da hatte sogar der ton-taubste unter den Kirchenbesucher keine Angst gehabt mitzusingen. Der Orgel überdeckte alles. 

Das zweite Lied war ‘Stille Nacht.’ Unsere Kirche wurde von deutschen Einwanderer gegründet und obwohl sie nach dem 2. Weltkrieg als Beweis ihrer Loyalität zu der neuen Heimat den Gottesdienst dann auf Englisch statt Deutsch führten, wurden Strophen dieses Lieds gelegentlich auf Deutsch gesungen. 

Als der Lied vorbei war, standen wir Reihe für Reihe auf und trugen unsere brennenden Kerzen raus um sie in den Schnee zu setzen. Es war wirklich still und alle – insbesondere die Kinder – haben diese Aufgabe mit großem Bedacht ausgetragen.

Ich erinnere mich an die Chormeisterin mit ihren langen blonden Haaren in ihrer engelhaften Chorrobe. Sie saß auf einem hohen Stuhl vor dem Altar und spielte diese Hymne auf der Gitarre. Währenddessen wurden die Lichter abgedunkelt. Eine einzelne Kerze zündete Reihe für Reihe die Kerzen der Gemeinde an – auch die Kinder durften ihre Kerzen anzünden. Als das Lied vorbei war, standen wir auf und trugen unsere brennenden Kerzen in einer Prozession raus um sie in den Schnee zu setzen. Es war wirklich still und alle – insbesondere die Kinder – haben diese Aufgabe mit großem Bedacht ausgeführt. Der Kerzenschein in der dunklen der Nacht gegen dem Weiß des Schnees war eine Ehrfurcht gebietende Erscheinung. Ich konnte mir schon bildlich vorstellen, dass die Engel bei uns waren.

Mein Geschenk an Euch

Als ich zu einem Challenge aufgefordert wurde, für meinen Blog etwas für die Advents- und Weihnachtszeit zu entwickeln, kam mir diese Szenen im Kopf. Heute möchte ich euch ein bisschen von meiner Weihnachten schenken. Unten stehen Links zu einem kostenlosen Bastelbogen, da könnte ihr ein eigenes Engelchor zum Basteln herunterladen. 

Es sind 12 Gesichter und 12 Kleider, 12 Flügel und 24 Hände. Also genug für 144 unterschiedliche Engel. Da nicht alle Engel blonde Lockenschöpfe haben, habe ich jedem Engelsgesicht ein eigenes Aussehen gegeben. Und wenn 144 Engel nicht ausreichend für ein Engelschor sind, habe ich auch eine Schablone für die eigenen Kreationen beigefügt. 

Zum Schluss ein paar weitere Tipps: Es geht leichter wenn ihr ein paar Büroklammer und ein Haargummi oder Gummiband als 3 und 4 Hand benutzt, bis der Kleber trocknet. Ich habe ein Haargummi um den Fuß des Engels gelegt, nachdem ich das Kleid um die Kerze gewickelt habe und die Klammer über die Ärmel und Flügel gesteckt, bis alles trocken war. 

Die dekorative Arbeit geht am einfachsten, wenn die Papierteile flach auf der Arbeitsfläche liegen. 

Ihr braucht keine besondere Kenntnisse noch Gerätschaften, nur Schere, Klebestift und einen Drucker, sowie ein bisschen Pergament- oder Backpapier. Und wenn ihr kein Teelicht habt, macht das auch nichts aus. Es geht auch ohne. Nur kein Stress. Bitte aber an die Sicherheit denken wenn ihr Teelichter verwendet und die LED-Kerzen nicht unbeaufsichtigt brennen lassen.

Freebie Download

Mein Engelschor is für LED-Teelichter gedacht und ist ein schöne Dekoration für den Festtisch. Hier könnt ihr die kostenlose DIN A4 Bastelbögen herunterladen. Und solltet ihr einen US-Letter Drucker haben,  ich auch eine Version hierfür bereit. Die Downloads halte ich bis Silvesterabend 2017 bereit.

Viel Spaß beim Engelschor basteln! Ich würde mich sehr freuen, wenn ich eure Engelschöre posten dürfte. Schreibt mir unter info (at) hoffman-illustrates.com und abonniere mein Blog, wenn ihr gern an weitere Aktionen und gelegentliche Freebie-Downloads teilnehmen möchtet.

Engellaterne Der Engel hat dunkle Haut und ein blaues , mit Glitzer verziertes Kleid.
Engellaterne. Dieses Engel trägt eine Brille und ein glitzerndes Engelskleid. Es ist ein kleines Lampion
Dieser Engel hat rötliches Haar und trägt ein hell-gelbes Engelskleid. Sein Heiligenschein besteht aus einem glitzenden Pfeiffenreiniger. Es ist ein kleines Lampion.

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Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 24 – Der Nikolaus kommt!

"Heidelberg wimmelt" Wimmelsuchtipp der Woche 24 – Heute kommt der Nikolaus. Der Helfer vom Nikolaus, der sich als Nikolaus verkleidet hat, beschenkt der Kindergartengruppe Schokolade auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt.

Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 24 - Heute kommt der Nikolaus!

Heute ist der Traumtag vieler deutschen Kinder. Es ist der Nikolaustag. Ordentlich wurden gestern die Stiefel geputzt, die nun mehr oder minder blitze-blank sauber sind. Die Tradition besagt, wer die Stiefel vor die Haustür stellt und im vergangenen Jahr lieb und brav war, der bekommt einen Besuch vom Nikolaus, der die Schuhe mit kleine Geschenke und Süßigkeiten füllt. Da ist der NIkolaus aber sehr beschäftigt. Das erklärt warum er erst am Heiligen Abend die Strümpfe in Amerika füllen kann. 

Suchrätsel: Wie viele Weihnachtsmänner sind auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt in 'Heidelberg wimmelt'?

Auf dem Weihnachtsmarkt in Heidelberg müssen daher seine Helfer Schokolade verteilen. Wir Erwachsenen wissen, es ist ja nicht einfach, Weihnachten alleine zu stemmen. Ein Helferlein oder zwei oder drei müssen her. Und vielleicht sollen wir uns daran erinnern, dass es keine 30 Kekssorten gebacken werden müssen, noch müssen aller Räume im Haus blitzen, als wären sie neu lackiert und hochpoliert.

Mal ehrlich, wie viele Frauen lesen hier und denken: "aber… " Aber nichts. Wir stellen unsere eigene Erwartungen auf. Wir wollen alles 'perfekt' haben. Auch ich. Doch über die Jahren habe ich von meinen eigenen Kindern gelernt, dass meine Vorstellung einer 'perfekten Weihnachten' von deren ziemlich stark abweicht. 

Starten wir mit den Vorstellungen der Kinder. Was möchten sie wirklich? Wie lange wird ihnen das neue Handy in Erinnerung bleiben. Denkt an eure eigene Erinnerungen an Weihnachten. Vielleicht taucht mal hier und da ein geliebtes Spielzeug auf, doch für mich war es die Soße und Kuchen meiner Oma, die rot-weiß gewirbelten Candy Canes, mit denen wir den Baum geschmückt haben. Die Lieder, die wir gesungen haben… 

Mein Vater hat es immer wieder geschafft, den kümmerlichsten Tannenbaum zu fällen. Der Bruder meiner Mutter hat ihm oft deswegen aufgezogen. Aber wie bei Charlie Brown, als endlich die bunten Lichterketten leuchteten, den alten Schmuck und die Lametta hingen, war er der schönste Weihnachtsbaum der Welt. 

Und nun sagt mir, woran erinnert ihr euch aus eurer Kindheit? Was war eure schönste Weihnachten? Das Jahr der Carrera Rennbahn? Das Jahr der Legos? Barbies? Oder war es doch die Zeit, die ihr mit euren Familien verbracht habt?

Deswegen hier mein Vorschlag am Nikolaustag: Macht es euch einfach. Macht nur zu Weihnachten was euch wirklich Spaß macht. Bastelt nur Weihnachtskarten, wenn euch danach ist. Und lasst euch helfen. Kleine Kinder freuen sich darüber. Die Teenies meckern eventuell, weil sie ja schon 'groß' sind, aber eigentlich wollen sie noch einmal 'klein' sein und machen dann mit. Die Wohnung muss nicht sauberer sein als sonst. Lass mal ein bisschen Musik spielen oder singt selbst. Das macht gute Laune und erhöht die Freude auf Weihnachten. 

Genießt die Winterzeit, denkt mal an die Besinnlichkeit der Adventszeit und vor allem lasst mal fünf gerade sein. Das ist ein Geschenk an euch selbst.

Ein weiteres Geschenk der besonderen Sorte: Mein Wimmelbuch, ‘Heidelberg wimmelt’, dass  ihr bekommt von eurem Liebingsbuchhändler, direkt vom  Silberburg-Verlag, oder von einer Onlinebuchhandlung eures Vertrauens bekommen könnt und ist wirklich ein schönes Geschenk zu Weihnachten. Auch als Andenken für Freunde, die dort studiert oder gelebt haben. 


In eigener Sache – WordPress Plug-In Konflikte: Ich habe das Plug-In Konflikt hoffentlich gelöst. Die unerwünschte Schrägstriche sind verschwunden. In den nächsten Wochen werde ich dran arbeiten meine Website ein wenig umzubauen, damit ihr besser dadurch navigieren könnt.

Demnächst wird es eine neue Homepage (Landing Page) Gestaltung geben und die Portfolios aufräumen und mit ein paar neue Arbeiten bestücken. Ich bitte um ein wenig Geduld, denn ich bin nicht nur die eigene Chefin, sondern auch meine eigene Assistentin und IT-Spezialistin.

Wenn ihr über wichtige Erneuerungen benachrichtigt werden möchtet, dann abonniere meinen Blog, der  nicht nur lustiges über 'Heidelberg wimmelt' erzählt sondern euch über wichtige Anlässe informiert und hin- und wieder kleine Bonuszugaben und Tipps enthält)

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Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 23, Frau Hölle

"Heidelberg wimmelt" Wimmelsuchtipp der Woche 23 – Frau Hölle schüttelt Schnee auf dem Weihnachtsmarkt

Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 23 – Frau Hölle auf dem Weihnachtsmarkt

Als ich ein Schulkind war, vielleicht etwa 6 Jahre alt, sangen wir Lieder zu Weihnachten aus einem alten Weihnachstliederbuch bei meiner Oma und meinem Opa. Mein Opa war Deutscher, der nach Amerika ausgewandert war. Die Eltern meiner Oma waren ebenfalls aus Deutschland, aus Oberauerbach in der Pfalz. In meinem kindlichen Hirn und Fantasie, stellte ich mir vor, das muss was wunderbares sein, aus fernem Deutschland zu kommen und alles, was mit meinen Großeltern zu tun hatten, war für mich "deutsch". So auch das besagte Gesangbuch mit seinen wunderschönen Illustrationen, Lithographien von singenden Kindern, von dem guten König Wenzeslaus, der durch den dicken Schneesturm mit seinem Knaben gegangen ist, um den Armen zu helfen. Vielleicht war es diese Illustration, die mich hat glauben lassen, dass es in Deutschland zu Weihnachten immer (und demzufolge überall)  schneit. Ihr Nordlichter Deutschlands grinsen wahrscheinlich schon. Aber ja. Das habe ich geglaubt. 

Als ich selbst zu Auswanderin wurde und Weihnachten in Deutschland gefeiert habe, wurde ich natürlich ein Besseres belehrt. Es gab zwar Kälte aber kein bisschen Schnee. Oft gibt es einen kalten Schauerregen zu Weihnachten. Ich wohne im Niedersachsen, weniger als einer Stunde vom Harz entfernt. Im Harz gibt es schon im November auf dem Brocken Schnee, aber in dieser ruhigen Okertalgegend wo ich wohne, kein bisschen. 

Die Nachbaren, unter Ihnen waren ja viele Rentner über 70, bewunderten den Fleiß meiner Kinder, die sie gelegentlich mit Schokolade oder Bücher für diese "lobenswerte Arbeit" belohnten. Ich aber kannte die Wahrheit.

Es war eine Enttäuschung, muss ich sagen, dass meine kindliche Vorstellung mit der Realität des Norddeutschen Wetters konfrontiert werden musste. Vor allem, als meine Kinder noch jung waren. Zu Weihnachten hat es fast nie geschneit. Und wenn der Schnee kam, gab es einen lauten gemeinsamen Jubel — die Kinder waren nach draußen verschwunden, haben einen ihrer Kunststoffschlitten und Schaufeln gepackt und haben jede Schneeflocke auf den Schlitten geschippt, die sie nur finden konnten. Die Nachbaren, unter Ihnen waren ja viele Rentner über 70, bewunderten den Fleiß meiner Kinder, die sie gelegentlich mit Schokolade oder Bücher für diese "lobenswerte Arbeit" belohnten. Ich aber kannte die Wahrheit. Den Schnee haben meine Kinder zusammen getragen, weil sie einen Schneemann bauen wollten. Der Schnee im Garten hätte dafür nie und nimmer gereicht. Der Erfolg ihrer Arbeit? Das war ja oft ein kniehoher Schneemann, mit Möhrennase und Steinaugen. 

Und so seht ihr auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt in meinem Wimmelbuch so gut wie kein Schnee. Der Schnee, der doch fällt, fällt aus einem Kissen von der Frau Hölle, die ihr Bett aufschüttelt. Und es ist das klein-bisschen Schnee, der an die Freude und Mühe meiner Kinder erinnert, ein Jubel über Schnee zu Weihnachten, ein Jubel über Spaß an der Freude und ein Jubel über Weihnachten, selbst. 

Dieser Ausschnitt ist nicht besonders groß und misst nur ein winziges 4,5 cm breit im Original. Im Wimmelbuch ist er noch kleiner. Ihr braucht daher gute Augen (und vielleicht ein Kind) um ihn zu finden. Und unter ihm auf dem Markt? Da stehen zwei Schneemänner, voller Freude weil es endlich zu Weihnachten schneit.  

Sucht ihnen und Frau Hölle im  Heidelberg wimmelt. Mein Wimmelbuch Heidelberg wimmelt bekommt ihr von euren Liebingsbuchhändler, direkt vom  Silberburg-Verlag, oder von einer Onlinebuchhandlung eures Vertrauens und ist wirklich ein schönes Geschenk zu Weihnachten. Auch als Andenken für Freunde, die dort studiert oder gelebt haben. 


In eigener Sache – WordPress Plug-In Konflikte: Das Drama geht weiter. Zuerst entschuldige ich mich, wenn Schrägstriche neben einzelnen Zitatglyphen stehen. Sollte diese Website ihr Aussehen kurzfristig ändern oder vorübergehend unerreichbar sein, wird es an die Suche nach dem Problemkind liegen. Ich werde abends dran werkeln bis ich eine Lösung gefunden habe. Habt Dank für eure Geduld. 

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Wimmelsuchtipp der Woche 22 – Mit Störche auf dem Weihnachtsmarkt

"Heidelberg wimmelt" Wimmelsuchtipp der Woche 22 – Mit Störche auf dem Weihnachtsmarkt, Illustration einer jungen Familien. Zwei Störche schieben den Kinderwagen gemeinsam mit den jungen Eltern über den Weihnachtsmarkt.

Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 22 – Mit Störche auf dem Weihnachtsmarkt

Willkommen auf den Weihnachtsmarkt und willkommen zum neuen Wimmelsuchtipp der Woche! Letzte Woche habe ich euch eine Suchaufgabe gestellt, und zwar das schwangere Pärchen, deren Story als roter Faden durchs Buch läuft, zu finden.  Es ist gar nicht so schwer. Oder doch? Habt ihr Hilfe von einem Kind gebraucht um das Rätsel zu lösen?

In dem heutigen Bild seht ihr das Paar wieder. Mit Störche. Und mit einem Kinderwagen! Das Kind ist endlich da. Das Warten hat ein Ende und das Leben einen neuen Anfang. Das runde Babybauch ist nun ein kleines Wesen, zart und dennoch robuster als wir manchmal glauben. 

Es ist die Weihnachtszeit und die kleine Familie besucht den Weihnachtsmarkt.

Der Weihnachten bedeutet für mich den Neuanfang. Man sehnt sich diesen Tag herbei, weil er, genau wie das Geburt eines Kindes, für das Wunder des Lebens steht. Das alte, vielleicht verkorkste Leben ist nun Vergangenheit, wenigstens für diese eine Nacht. Die Dummheiten, die wir begangen sind, die unbedachten Wörter, die uns ausgerutscht sind, die Schuldgefühle, etwas nicht richtig oder gut genug gemacht zu haben sind in diesem Augenblick verziehen. Wir wollen glauben, das ab jetzt alles besser wird. 

Und die Vorfreude auf Weihnachten? Die Vorbereitungen. Das endlose Keksebacken, das größte Lebkuchenhäuschen errichten, Weihnachtsschmuck vom Dachboden holen (ich habe eine Bekannte, sie hat so viel Weihnachtsdeko, dass sie eine Garage anmieten muss). Den Speiseplan für die Festtage erstellen (wir essen weniger traditionell, denn am Heiligen Abend gibt es fast immer eine selbstgemachte Lasagne, ja auch die Nudeln sind hausgemacht ) Und der Baum! 

Der Weihnachtsbaum war anfangs einen Streitpunkt in meiner Ehe. Anfangs wollte mein Mann ihn erst am Heiligen Abend aufstellen, wie viele Deutsche es tun. Doch ich wollte ihn schon möglichst früh, um meinen amerikanischen Traditionen treu zu bleiben. Und außerdem, ich freue mich, wenn er abends leuchtet und ich freue mich, weil jedes bisschen Weihnachtsbaumschmuck eine Erinnerung und Geschichte mit sich trägt. Und ich freue mich, ja, wie ein Kind zu Weihnachten, einfach auf die Vorfreude.

Die Tradition aus meiner Kindheit führe ich fort: Jedes Jahr zu Weihnachten, schenke ich meinem Mann, meiner Tochter und meinen Sohn etwas Weihnachtsbaumschmuck, mal lustig, mal kitschig, mal hochwertig. Etwas, damit sie sich an diesen besonderen Tag erinnert. Daran, dass wir zusammen sind und gemeinsam die Hoffnung auf eine wunderbare Zukunft teilen. 

Mehr braucht Weihnachten nicht zu sein.

Genießt ihn einfach. Vielleicht mit einem Gang auf dem Weihnachtsmarkt, die Düfte der Buden schnuppern, Glühwein, Lebkuchen und Pöffertjes kosten. Baut eure eigene, neue Traditionen auf. Teilt mir hier mit, welche ihr aus eurer Kindheit weiterführt. Vielleicht zeichne ich sie in meinem Skizzenbuch und präsentiere eure Erzählungen hier. 

Nimmt euch etwas Zeit und wandert auch durch den Weihnachtsmarkt in meinem Wimmelbuch, Heidelberg wimmelt. Das gemeinsame Lesen ist auch ein Genuss. 

Habt ihr noch kein Heidelberg wimmelt? Mein Wimmelbuch Heidelberg wimmelt bekommt ihr von euren Liebingsbuchhändler, direkt vom  Silberburg-Verlag, oder von einer Onlinebuchhandlung eures Vertrauens.


In eigener Sache – WordPress Plug-In Konflikte: Zuerst entschuldige ich mich, wenn Schrägstriche neben einzelnen Zitatglyphen stehen. Ich glaube, den Übeltäter gefunden zu haben, doch leider brauche ich ihn, um diesen Blogpost zu schreiben und um Website-Statistiken ablesen zu können. Ich habe den Support kontaktiert und arbeite dran, dass die Site wieder ordentlich ausschaut. Danke für eure Geduld.

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Wimmelsuchtipp der Woche 21 – Sportlich schwanger

"Heidelberg wimmelt" Tipp der Woche 21, Sportlich schwanger; Illustration von schwangeren Frauen auf dem Königstuhl in Heidelberg beim Walking.

Heidelberg wimmelt – Wimmelsuchtipp der Woche 21 – sportlich schwanger – mit extra Suchtipp

Der Königstuhl in Heidelberg hat den perfekten Walking-Parcour in einem Mischwald, der schön erdig riecht. Die Sonne scheint auf die hohe Bäume und wirft Schatten, die zusammen mit den hell erleuchteten Waldboden und -wege einen malerischen Kontrast bildet. Ich liebe die Farbe des Herbsts, mag es gern durch den bunten Wald zu laufen. Ihr auch?  Es ist gut für die Seele und lässt die Gedanken schweifen. Ich kann mir vorstellen, dass es meinen schwangeren Damen ähnlich geht. Sportlich schwanger war ich ja auch als ich vor vielen Jahren täglich 28 km hin und zurück zu der Werbeagentur, wo ich früher arbeitete, radelte. (Ich mag kein Busfahren und zog meinem Fahrrad auch im Winter vor)

Ist es nicht so, wenn Mütter schwangere Frauen sehen, dass sie automatisch an ihre eigene Schwangerschaft zurückdenken? Die Kugelbäuche, die neue Wesen wiegen, sind Hoffnungträger und auch der Grund, dass viele Menschen unwillkürlich vor Freude lächeln. 

Schaut das Bild genau an und sagt mir wie viele Schwangere ihr seht. Drei? Nein. Schaut genau hin. Es laufen zwar drei werdende Mütter, aber in der Tat sind vier Schwangere abgebildet. Wenn ihr das Päarchen auf der Bank der Bergbahnstation anschaut, werdet ihr sehen, dass auch diese Frau schwanger ist und zwar zum bersten schwanger. Sie ist in der letzten Phase der Schwangerschaft, wo das Auf-dem-Bauch-Schlafen genau so bequem ist, wie auf einem Fußball zu schlafen, nur mit dem Unterschied, dass der Fußball dich nicht in den Bauch tritt wenn du es doch tust.

Und jetzt stelle ich euch eine Suchaufgabe: Findet die Frau und ihren Partner im 'Heidelberg wimmelt' wieder. Sucht auf jeder Seite. Mich würde es interessieren, ob ihr gute Detektive seid. Falls ihr Hilfe braucht, holt ein Kind dazu. Man glaubt kaum wie schnell die Kinder Suchaufgaben erfüllen können – manchmal brauche ich selbst eine Brille um meine eigene Figuren wieder zu finden. Es ist eine lustige Zeitvertreib, wenn der Novembertag so früh dunkel wird. 

Ihr könnt mir in den Kommentaren davon erzählen, wie schnell ihr die Suche erfolgreich gelöst habt. Und falls ihr es gemeinsam mit einem Kind versucht habt—wer war schneller? 

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In eigener Sache: Seit dem letzten Update habe ich anscheinend Konflikte mit einem WordPress-Plug-in. Leider weiß ich nicht, welcher der Übeltäter ist, der ungewollte Schrägstriche einfügt und den Abstand zwischen den Absätzen entfernt. Ich habe mir vorgenommen am Wochenende mich darum zu kümmern. Sollte meine Website bei einem Besuch offline sein oder merkwürdig erscheinen, habt Geduld. Ich bin nur am Werkeln, dass die Website den Inhalt wieder richtig darstellt. Ich danke euch für euer Geduld und entschuldige mich für das aktuelle merkwürdige Aussehen des Blogs. 

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